Rechtsanwälte + Fachanwälte
Geburtsschadensrecht
Frankfurt

Bei uns können Sie sich sicher sein: Wir wissen, wie es geht!

Dabei vertreten wir Sie bundesweit. Persönlich stehen wir Ihnen an unserem Standort in Frankfurt zur Verfügung.

Frankfurt

Biebergasse 2
60313 Frankfurt

Ihre Anwälte

Sie suchen einen spezialisierten Anwalt für Versicherungsrecht, Medizinrecht oder Schadensrecht?

Wir haben uns als Rechts­anwälte und Fach­an­wälte für Ver­sicher­ungs­recht und Medi­zin­recht kon­sequent auf die Geltend­machung von An­sprüch­en von pri­vat­en und gewerb­lichen Ver­sicherungs­nehmern ge­gen­über Ver­sicherungs­gesell­schaft­en aus ihrem Ver­sicherungs­vertrag, auf die Durch­setzung von Schaden­ersatz und Schmerzens­geld­ansprüchen von Patienten bei Behandlungs­fehlern, Ärzte­pfusch, und Medizin­produkte­fehlern sowie auf Personen­schäden aufgrund von Krank­heit oder Unfällen spezialisiert. Durch unsere lang­jährige Erfahr­ung im Personen­schadens­recht wissen wir, wie wir auf Basis unserer medizin­rechtlich­en und ver­sicherungs­rechtlichen Spezial­kenntnisse Ihre An­sprüche und Interessen selbst in komplex­esten Ver­fahren erfolgreich durch­setzen.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Wenn Sie einen ärzt­lichen Kunst­fehler ver­muten, Opfer von Ärzte­pfusch geworden sind oder Ihre Ver­sicher­ung nicht zahlen will: Schil­dern Sie uns gerne Ihren Fall. Wir infor­mieren Sie als erfahr­ene An­wälte für Medizin­recht mit Spezial­isierung auf Arzt­haftungs­recht sowie Ver­sicherungs­recht im Rahmen einer un­ver­bind­lichen und kosten­losen ers­ten Ein­schätz­ung über Ihre recht­lichen Mög­lich­keiten. Dabei nehmen wir uns bis zu 20 Minuten für Sie am Telefon Zeit.

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Biebergasse 2
60313 Frankfurt

Unverbindliche, kostenlose Ersteinschätzung

Persönliches Beratungsgespräch

Strukturierte Fallbearbeitung

Gute Erfolge in außergerichtlichen Einigungen

Langjährige Prozesserfahrung

Eingespieltes Team

Standorte in Frankfurt a. M. und Köln

Akte jederzeit online einsehbar

Experten für Geburtsschadensrecht

Bei den meisten Eltern ist die Vorfreude auf die Geburt des eigenen Kindes groß und für sie unvergessliches Erlebnis. Um so schlimmer ist dann der Schock, wenn entweder im Vorfeld der Geburt oder bei der Geburt selbst medizinische Komplikationen auftreten, die zu schweren gesundheitlichen Schädigungen von Kind und/oder der Mutter führen und bei den ersten neonatologischen Untersuchungen und Therapiemaßnahmen der Verdacht auf einen Geburtsschaden gestellt wird. Eine solche Diagnose hat weitreichende und langfristige Folgen für alle Beteiligten, insbesondere wenn der Geburtsfehler dazu führt, dass das Kind von einer dauerhaften körperlichen und/oder geistigen Entwicklungsstörung oder Behinderung betroffen ist. Wäre die Erziehung eines Kindes nicht schon Aufgabe für die Eltern genug, stellt sie der Alltag mit einem behinderten Kind vor eine immense zusätzliche Herausforderung – und das rund um die Uhr. Als Fachanwältinnen und Fachanwälte für Medizinrecht haben wir uns auf das Geburtsschadensrecht als Spezialgebiet im Medizinrecht/Arzthaftungsrecht spezialisiert, um Ihnen tatkräftig zur Seite zu stehen.

Häufige Fragen zum Geburtsschadensrecht

Geburtsschaden: Ihr Anwalt lässt Sie nicht im Stich

Als Fachanwälte für Geburtsschadensrecht unterstützen wir Sie bei der Ursachenklärung und prüfen, inwieweit ein Behandlungsfehler vor, während oder nach der Geburt vorliegt.

Die Schwerpunkte der Vorwürfe im Geburtsschadensrecht liegen überwiegend im Bereich der unzureichenden Verlaufsbeobachtung und Befunderhebung durch den Gynäkologen, den Arzt als Geburtshelfer oder die Hebamme sowie im Bereich von Organisationsmängeln im Krankenhaus oder dem Geburtshaus. Zudem kommen auch Aufklärungsmängel im Zusammenhang mit einem Geburtsschaden immer wieder zum Tragen.

Hierbei können eine Vielzahl von Fehlern zu einem Schaden für die Mutter oder bei dem Kind zu einem Geburtsschaden führen:

  • fehlerhafte Sterilisation (Tubenligatur)/Vasektomie bzw. Fehler in der Aufklärung/Einwilligung bei Sterilisation/Vasektomie
  • Nichterkennen von Extrauteringravidität (ektope Schwangerschaft) wie Tubenschwangerschaften, Bauchhöhlenschwangerschaften oder Eileiterschwangerschaften
  • fehlerhafte bzw. unterlassene Missbildungsdiagnostik
  • Nichterkennen von Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes, Typ-4-Diabetes)
  • verspätete Reaktionen auf Infektionen, Thrombosen (Risiko: Lungenembolie), Sepsis, HELLP-Syndrom, Polyhydramnion
  • Fehler, Schaden oder Tod bei der Geburtseinleitung (z. B. durch Cytotec)
  • Hirnschädigungen aufgrund von Sauerstoffmangel während der Geburt (Hypoxie, hypoxische Hirnschädigung)
  • verspätete Indikation zur Sectio (Kaiserschnitt) z. B. bei überlanger Austreibungsphase, Plazentaruptur, Risikoschwangerschaften
  • unterlassene oder fehlerhafte CTG-Auswertung
  • verspätete oder Nichtverlegung in ein Perinatalzentrum, insbesondere bei Hausgeburten, in Geburtshäusern oder Belegkrankenhäusern
  • Fehler bei der Behandlung sogenannter Risikoschwangerschaften – beispielsweise bei Fruchtwasseranomalien, Plazentainsuffizienz, vorzeitiger Plazentaablösung oder einer fehlerhaften Reaktion auf Plazentasprung (Blasensprung)
  • mütterliche oder kindliche Verletzungen bei vaginal-operativer Entbindung, d. h. bei Geburten mittels Saugglocke oder Zangengeburten sowie Episiotomien (Dammschnitten) ohne Indikation
  • nicht erkannte Lageanomalie (z. B. Steißlage, Beckenendlage)
  • Schulterdystokien
  • Plexusparesen
  • mechanische Verletzungen aufgrund fehlerhaft ausgeführter Geburtsmanöver (Kristeller, McRoberts, Woods)
  • Fehler in der Neonatologie z. B. bei Frühgeburten.

Erfahrene Rechtsanwälte im Geburtsschadensrecht kämpfen für Sie und Ihr Kind!

Nicht immer ist ein Geburtsschaden offensichtlich als solcher zu erkennen. Der Verdacht, dass man es mit einem möglichen Behandlungsfehler zu tun haben könnte, kann auch erst durch Verzögerungen in der Entwicklung, kleine motorische Defizite oder plötzlich auftretende epileptische Anfälle des Kindes aufkommen. Daher macht sich Ihr Anwalt und Spezialist im Geburtsschadensrecht in jedem Fall ein umfassendes Bild über die Situation und nimmt Ihnen einen großen Teil der notwendigen Erledigungen ab. Vom Anfordern wichtiger Unterlagen, etwa Behandlungsunterlagen des Frauenarztes, der Entbindungsklinik oder dem Geburtshaus und der Hebamme sowie der nachbehandelnden Neonatologen und der Kinderärzte, über das Korrespondieren mit geburtshilflichen Sachverständigen bis hin zum Bewerten und Berechnen, Verhandeln und Durchsetzen Ihrer Schmerzensgeld- und Schadenersatzanspruchs gegenüber den an der Geburt beteiligten Ärzten, Hebammen, Krankenhäuser und Geburtshäusern.

Dabei setzen wir uns als starke, juristisch versierte Partner für Sie und Ihr Kind gegenüber den bei Geburtsschäden auf der Gegenseite auftretenden Haftpflichtversicherungen und Rechtsanwälten außergerichtlich sowie, wenn notwendig vor Gericht ein.

Selbstverständlich klären wir Sie zuvor immer über die voraussichtlichen Kosten und Ihre Chancen aus rechtlicher Sicht auf, denn Transparenz gegenüber unseren Mandanten ist uns wichtig.

Wurde ein Geburtsschaden durch einen Behandlungsfehler festgestellt, begleiten wir Sie langfristig

Ist ein von Ärzten und/oder Hebammen zu verantwortender Behandlungsfehler bestätigt, der zu einem Geburtsschaden geführt hat, nimmt die weitere Schadensregulierung ein großes Feld ein. Neben Schmerzensgeldzusprüchen für schwerstgeschädigte Kinder in einer Größenordnung von oftmals nicht unter 300.000 Euro gelangt man mit der anstehenden Regulierung der weiteren Schadenspositionen schnell zu einem Gesamtschadensvolumen von mehr als 2.500.000 Euro. Schließlich gilt es bei einem schwerwiegenden Geburtsfehler, laufenden und zukünftigen Pflege- und Betreuungsmehrbedarf abzusichern, einen Verdienstausfallschaden auszugleichen und den finanziellen Mehrbedarf abzudecken – beispielsweise Kosten für eine Haushaltshilfe bzw. Pflegepersonal oder den behindertengerechten Umbau der Wohnung bzw. eines Fahrzeugs. Bei all diesen Schritten stehen wir Ihnen als erfahrene Fachanwälte gerne zur Seite.

Brauche ich einen Fachanwalt für Medizinrecht, der auch ein Spezialist im Geburtsschadensrecht ist?

Sie haben den berechtigten Verdacht auf einen Geburtsschaden wegen eines Behandlungsfehlers und fragen sich, ob ein Anwalt zwingend nötig ist? Als Experten sagen wir Ihnen: Ja! Denn das Geburtsschadensrecht ist ein hochkomplexes Spezialgebiet innerhalb des Medizinrechts/Arzthaftungsrechts. Wir vertreten im Geburtsschadensrecht wie im Arzthaftungsrecht ausschließlich die Patientenseite, so dass Sie sich sicher sein können, dass wir uns voll und ganz für Ihr Recht und das Recht Ihres Kindes einsetzen und die nötige Empathie mitbringen.

Aufgrund der nachgewiesenen besonderen theoretischen Kenntnisse und praktischen Erfahrung wurden Herrn Rechtsanwalt Kersten Tauer und Frau Rechtsanwältin Corinna Wischke von der Rechtsanwaltskammer Köln, Herrn Rechtsanwalt Dirk Möller von der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf sowie Frau Rechtsanwältin Birgit Schreiner von der Rechtsanwaltskammer Hamm jeweils der Titel Fachanwalt /Fachanwältin für Medizinrecht verliehen. Wir sind Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im Deutschen Anwaltsverein. Unsere Qualifikation bietet Ihnen die Basis für eine juristisch fundierte Bewertung Ihres Falles und die erfolgreiche Durchsetzung Ihrer Ansprüche. So verhindern Sie, dass Ihr Kind und Sie nicht hinterher von der Versicherung des Arztes, der Klinik oder der Hebamme bei der Schadensregulierung nur unzureichend entschädigt werden.

Ver­sicher­ungs­recht

Ihre Versicherung will nicht zahlen, hat den Vertrag unberechtigt gekündigt, wegen Rücktritt beendet oder angefochten und fordert die von ihr gezahlten Leistungen zurück? Wir vertreten Sie als Fachanwälte für Ver­sicherungs­recht bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche auf Zahlung von Versicherungs­leistungen, Abwehr unberechtigter Kündigungen, Rücktritte und Anfechtung von Ver­sicher­ungs­verträgen wegen angeblicher argl­istiger Täuschung sowie Abwehr un­berechtigter Rück­forderungs­an­sprüche gegenüber Ver­sicherungs­gesell­schaften. Hier sind wir für Sie als Experten in den folgenden Rechtsgebieten tätig:

Personen­versicher­ungen

Als Spezialisten im Personen­ver­sicherungsrecht setzen wir Ihrer Ansprüche gegenüber privaten Kranken­versicherungen (PKV), Kranken­tage­geld­versicherungen (KTG), privaten Unfall­versicher­ungen (PUV) sowie privaten Berufs­unfähigkeits­versicherungen (BU und BUZ) durch. Darüber hinaus wehren wir für Sie unberechtigte Kündigungen, Rücktritte oder Anfechtung wegen arglistiger Täuschung ab sowie Rück­forderungs­ansprüche des Versicherers ab.

Beratung bei Berufsunfähigkeit

Beratung bei der Beantragung von Leistungen aus der Berufs­unfähigkeits­ver­sicher­ungen, Berufs­unfähigkeits­zusatz­ver­sicher­ungen (BU/BUZ), Existenz­schutz­ver­sicher­ungen sowie schwere Krankheiten-Vorsorge-Versicherungen
Wir beraten und unter­stützen Sie bei der Antrag­stellung auf Leistungen aus der privaten Berufs­unfähigkeits­versicherung. Durch eine kompetente fach­an­walt­liche Beratung werden Fehler vermieden, die die Anerkennung auf Leistung aus­schließen oder lange verzögern und es die Erfolgs­quote der Leistungs­anerkennung erhöht sich deutlich.

Sach­versicher­ungen

Als Spezialisten im Sach­versicherungs­recht bei Ansprüchen gegen Sach­versicher­ungen wie Gebäude­versicher­ungen, Brand­ver­sicher­ungen, Maschinen­bruch­versicher­ungen, Technik­ver­sicher­ungen, Hausrats­versicher­ungen sowie Rechts­schutz­versicherungen. Wir helfen bei der Strukturierung der Schadens­aufnahme und Beschleunigung der Regulierung nach Brand­schäden, Wasser­schäden, Über­schwemmungs­schäden sowie Maschinen­bruch­schäden.

Haftpflichtversicherungen

Sie sind Unternehmer, Architekt, Steuerberater oder Rechtsanwalt und Ihre betriebliche Haftpflichtversicherung oder Ihre Vermögens­schadens­haftpflicht­versicherung will keine Abwehrdeckung erteilen oder für einen rechtskräftig festgestellten, von Ihnen verursachten Schaden nicht eintreten? Wir beraten und setzen Ihre Ansprüche durch.

Auch werden wir tätig, wenn Ihre Privat­haftpflicht­versicherung oder Ihre Bauherrenhaftpflichtversicherung nicht für einen von Ihnen verursachten Schaden einstehen will.